Schienentherapie nach Maß – in Köln

Das Einsatzgebiet

Das Einsatzgebiet der Schienentherapie ist vielfältig und gewinnt in der allgemeinen Zahnmedizin zunehmend an Bedeutung. Fehlfunktionen der Kauorgane („falscher Biss“, „Knirschen“, „Kiefergelenksknacken“ und schmerzende Kaumuskulatur) und damit einhergehende Problematiken wie Kiefer-, Kopf- und gar Rückenschmerzen oder Beckenschiefstand, können z. B. zunehmend auf die Stressbelastung der Patienten zurückgeführt werden. Die Wirksamkeit von Aufbissschienen ist belegt. Deren rechtzeitiger Einsatz kann mögliche Folgeschäden vermeiden bzw. lindern.

Wichtige Voraussetzungen für den Therapierfolg sind eine vorherige exakte Diagnose und die Mitarbeit der Patienten.

Als besonders wirkungsvoll erweist sich
der Einsatz von Schienen zur

  • Beseitigung von Über- und Fehlbelastungen (z. B. durch „Knirschen und Pressen“)
  • Vermeidung von Substanzverlust (z. B. durch „Knirschen und Pressen“)
  • Behebung von Funktionseinschränkungen
  • Behebung von Gelenkgeräuschen („Kieferknacken“)
  • Behebung von (Kiefer-)Muskelschmerzen.

 

Aber auch zur Entgegenwirkung des Schlafapnoe-Syndroms und den damit einhergehenden Atemgeräuschen („Schnarchen“) und Atemaussetzern werden Therapieschienen heute erfolgreich eingesetzt.

Die meisten Menschen besitzen keine ideale Verzahnung von Ober- und Unterkiefer. Mit einer Schiene können das Kausystem entlastet und Muskelfunktionen normalisiert werden.

Störungen der Okklusion (Biss)

Störungen der Okklusion (Biss) sind oftmals auf Entwicklungsstörungen, Unfälle, Zahnausfall oder fehlerhafte Füllungen und Zahnersatz zurückzuführen.

Der Körper kann kleinere Asymmetrien und Störungen eine Zeit lang kompensieren, was jedoch irgendwann zu Spannungen, Fehlhaltungen und struktureller Schädigung führen kann.

 

Sehr häufig werden die Betroffenen mit Symptomen wie etwa starken Kopfschmerzen, Schulter- und Rückenbeschwerden, Tinnitus oder auch Gleichgewichtsproblemen sowie der nächtlichen Ruhestörung durch unüberhörbares Schnarchen konfrontiert.

 

Diese Beschwerden werden unter dem Überbegriff Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) zusammengefasst. Dabei geht es nicht nur um den statischen Biss, sondern auch um die Kaubewegungen der Kiefer, die über Bänder und Muskeln Zugwirkungen auf die Schläfen oder den Nacken ausüben.

Was ist eine Schienentherapie?

Unter einer Schienentherapie versteht man das Aufsetzen einer Kunststoffschiene auf die Zähne, die so lange getragen wird, bis das individuelle Problem behoben ist. Das grundsätzliche Ziel dieser Behandlung besteht darin, nicht zueinander passende Zähne von Ober- und Unterkiefer durch eine individuelle Schiene wieder passend zu machen:

 

  • Ihre Zähne werden entweder durch Gipsmodelle abgeformt oder mithilfe neuester Technologie gescannt und digital ans Dentallabor weitergeleitet.
  • Zusätzlich vermessen wir mit dem Artex-Gesichtsbogen die räumliche Beziehung Ihrer Zahnreihen zum Schädel und zu den Kiefergelenken.

 

Bei unseren benachbarten Zahntechnikpartnern wird Ihr Gebissmodell dann in einen Bewegungssimulator übertragen und Ihre individuelle Schiene kann so ausgearbeitet werden, als hätten sie Modell gestanden.

Unter einer Schienentherapie versteht man das Aufsetzen einer Kunststoffschiene auf die Zähne, die so lange getragen wird, bis das individuelle Problem behoben ist. Das grundsätzliche Ziel dieser Behandlung besteht darin, nicht zueinander passende Zähne von Ober- und Unterkiefer durch eine individuelle Schiene wieder passend zu machen:

KNIRSCHERSCHIENE

Eine Knirscherschiene unterstützt das harmonische Zusammenspiel von Kiefergelenken und Kaumuskulatur und verhindert unphysiologische Zahnkontakte durch Reiben und Pressen. Folgeschäden des Knirschens (Bruxismus) an Zahnschmelz, Zahnhalteapparat und Kiefergelenk werden mit Hilfe der Aufbissschiene minimiert oder bestenfalls verhindert.

ÄQUILIBRIERUNGSSCHIENE

Die Äquilibrierungsschiene entspannt das Zusammenspiel von Kiefergelenk und Kaumuskulatur, indem die Lage des Unterkiefers zum Oberkiefer verändert und die Zähne aus ihrer bestehenden Verzahnung befreit werden. Viele körperliche Beschwerden können gelindert werden – auch ungesundes Schnarchen, das durch damit einhergehende Atemaussetzer eine Sauerstoffunterversorgung und dementsprechend gesundheitliche Folgen herbeiführen kann.

Ein paar Zehntel Millimeter entscheiden!